Energietechnik

Bau einer Wasserkraftanlage an der Ems

Nutzung der Staustufe 

Im Zuge der Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) der EU wurden im ersten Schritt geeignete Maßnahmen für die bestehende Wehranlage in Warendorf untersucht und geplant. Der Standort eignete sich für die Errichtung einer Wasserkraftanlage, da dort bereits eine Wehrschwelle bestand, an der zu früheren Zeiten bereits Turbinen betrieben wurden.

Durch Nutzung von Wasserkraftschnecken ist ein sinnvoller Beitrag zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes möglich. Auch wird mit dieser Maßnahme ein sinnvoller Beitrag für den Gewässer- und Fischschutz geleistet.

Projektziele:

  • Umsetzung Wasserrahmenrichtlinie
  • Optimale Nutzung des zur Verfügung stehenden Energieangebotes
  • Sicherstellung aller genehmigungsrechtlicher Forderungen

Auftraggeber:

Abwasserbetrieb Warendorf

Projektrealisation:

2013 - 2016

Leistungsphasen:

LP 1 - 9

Leistungsumfang:

  • Planung Maschinentechnik
  • Planung E-MSR-Technik und Übergabestation
  • Strömungssimulation
  • Wirtschaftlichkeitsberechnung
  • Auslegung der Parameter und Dimensionierung der Schnecken
  • Planung der technischen Peripherie (Schaltanlage, Bauwerk, Fischaufstieg, Notumlauf, Grundablass, Konstruktionen)

Technische Informationen:

  • Niederspannungshauptverteilung
  • Installationstechnik
  • 2 Wasserkraftschnecken mit einer Leistung von je 130 kWel
  • Schneckenlänge: 12 m
  • Schneckendurchmesser: 3,70 m, 3 Gänge
  • Durchsatzmenge je Schnecke: 6,5 m³/s
  • Fallhöhe: 3,0 m



Martin H. Mergelmeyer

Ansprechpartner:

Martin H. Mergelmeyer
Dipl.-Ing.
04792 / 93 10-16
m.mergelmeyer@wirberaten.de

 

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