Maschinen- und Verfahrenstechnik

Sauber dekantiert

Neue Schlammentwässerung auf der Kläranlage Sankt Peter-Ording

Auf der Kläranlage Sankt Peter-Ording wird der Überschussschlamm aus dem Belebtschlamm abgezogen. Der abgezogene Überschussschlamm wird direkt auf die Schlammentwässerung gegeben. Dies geschieht ohne statische Schlammeindickung.
Mit Hilfe einer Hochdruck-Siebband-Presse mit vorgeschalteter Polymerkonditionierung wurde der abgezogene Überschussschlamm entwässert. Anschließend erfolgte eine Trocknung des entwässerten Klärschlammes mit einem Umluftbandtrockner.

Die Hochdruck-Siebband-Presse war statisch und mechanisch verschlissen und musste ausgetauscht werden. Der personelle Zeitaufwand zum Betrieb der Hochdruck-Siebband-Presse war bauartbedingt hoch. Während des Betriebes der vorhandenen Hochdruck-Siebband-Presse bestand laufend die Gefahr eines schwerwiegenden mechanischen Defektes und somit des Ausfalls der Schlammentwässerung.

Der Umbau auf eine zeitgemäße Dekanterzentrifuge schafft viele Vorteile:

  • erhöhte Betriebssicherheit
  • wirtschaftlichere Schlammentwässerung
  • höherer Entwässerungsgrad sorgt für bestmöglichen Trockengehalt
  • geringere Störanfälligkeit durch optimierte Elektrotechnik
  • geringerer Personalaufwand durch weitgehende Automatisierung
  • geringerer Platzbedarf

Alle notwendigen Umbauarbeiten wurden im laufenden Betrieb ausgeführt.

Auftraggeber:

Gemeinde Sankt Peter-Ording

Projektrealisation:

2008 - 2011

Leistungsphasen:

LP 1 - 8

Leistungsumfang:

Technische Ausrüstung

Technische Information:

Der Dekanter (bzw. die Zentrifuge) entwässert den stabilisierten Überschussschlamm mit Hilfe von mechanischen Zentrifugal- und Presskräften.
Während des Umbaus wurde die Schlammentwässerung der Kläranlage mittels einer mobilen Dekanterzentrifuge, die sich außerhalb des Aufstellungsraums der Neuanlage befand, aufrechterhalten.

  • Durchsatz Überschussschlamm: 20 m³/h bzw. 150 kg TR/h
  • Feststoffgehalt Austrag: mind. 24 % TR
  • jährliche Schlammfracht: 300 t TR/a
  • spezifischer Energieverbrauch Zentrifuge: max. 1,3 kWh/m³ Zulauf



Götz von Wuthenau

Ansprechpartner:

Götz von Wuthenau
Dipl.-Ing.
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g.wuthenau@wirberaten.de

 

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