Einblicke in die Arbeit der john becker ingenieure

Im Interview mit Thomas Brüning, Master of Science, seit dem 1. April 2013 bei john becker ingenieure beschäftigt, erhalten wir einen Einblick in seine Arbeit als Ingenieur.

Die Ingenieurkammer hat den Begriff "Beratender Ingenieur" geschützt und genau definiert:

Beratende Ingenieurinnen und Ingenieure zeichnen sich durch ihre Unabhängigkeit und Eigenverantwortlichkeit in ihren Aufgabenbereichen aus. Sie beraten, überwachen und planen verantwortungsvoll und unabhängig von Handels-, Liefer- oder Produktionsinteressen.

Wie sieht es denn bei john becker ingenieure aus? Plant Ihr auch unabhängig?

Ja, bei den john becker ingenieuren planen und beraten wir unabhängig. Dafür müssen wir immer am Zahn der Zeit sein und über alles am Markt Bescheid wissen. Dies erfordert einen großen Wissensschatz. Man muss die verschiedenen Technologien kennen und Neuerungen verfolgen. Gemeinsam mit unseren Kunden definieren wir, welche Lösung die Sinnvollste für sie ist - dies geschieht produkt- und herstellerunabhängig.

Was macht ein Ingenieur bei den john becker ingenieuren?

Wir beraten unsere Kunden dahingehend, dass sie die technisch und wirtschaftlich beste Lösung bekommen. Nicht immer muss alles neu, oftmals reicht auch eine Ertüchtigung.

Wie genau sieht eine solche Beratung aus?

Wir überprüfen und finden im Gespräch mit dem Kunden heraus, welche Bedarfe - technisch und wirtschaftlich - es gibt. Was ist sinnvoll, was ist nötig? Dies geschieht durch gezielte Fragen.

Das stellt dann ja eine Dienstleistung dar. Bei Dienstleistungen spielt generell der menschliche Faktor die entscheidende Rolle: Persönliche Qualifikation und Motivation bestimmen die Leistung und geben daher den Ausschlag für Erfolg oder Misserfolg - und nicht etwa einzig die Qualität des Produktes. Welche persönliche Qualifikation ist nötig?

Oh ja, wir müssen eine Menge an Verordnungen, DIN-Vorschriften, Normen- und Regelwerke kennen und immer up-to-date sein, uns ständig fort- und weiterbilden. Vor allem müssen wir ein großes Wissen über die VOB und HOAI besitzen. Die HOAI ist sozusagen unsere Fibel.

Da die wirtschaftliche Sichtweise eine große Bedeutung hat, müssen wir zur Hälfte auch Kaufmann sein.

Bei john becker ingenieure ist der Titel nicht entscheidend. Man muss motiviert sein, auf Leute zugehen können und vor allem zuhören und auch mal querdenken. Ich muss mich immer auf mein Gegenüber einstellen können. Seien wir doch mal ehrlich: Die Ausbildung fängt erst nach dem Studium an. Bei john becker ingenieure wurde ich in den Anfangsjahren super unterstützt.

Was ist Deine Motivation?

Ich habe das Glück, in einer sinnvollen Branche zu arbeiten - wir machen das Wasser sauber und schenken somit Lebensqualität. Meine Arbeit ist vielfältig und ich kann etwas bewirken.

Wieviel Eigenverantwortung hast Du?

Sehr viel. Im Rahmen der mir vorgegebenen Möglichkeiten, kann ich mir meinen Tag gestalten wie ich möchte. Ich erstelle meine eigenen Projektterminpläne. Die muss ich einhalten - egal wann ich die Arbeit erledige. Ich habe großen Einfluss darauf, welches Projekt ich machen kann und darf. Letztendlich bin ich ja auch für die Akquise verantwortlich.

Was macht Deine Arbeit einzigartig?

Meine Kollegen.

Was macht Deinen Job einzigartig?

Ich lerne jeden Tag etwas Neues und mache jeden Tag etwas Anderes. Außerdem arbeite ich mit vielen unterschiedlichen Menschen zusammen - Kollegen, Ausrüstern, Hersteller, Kunden sowie anderen Ingenieurbüros.

Wie sieht ein typischer Tag von Dir aus?

Das kommt darauf an, wo ich zu tun habe. Ein typischer Bürotag besteht aus E-Mails bearbeiten, mit Kunden telefonieren, Termine absprechen und natürlich Projektarbeit. Das heißt: Berichte schreiben, Zeichnungen erstellen und überprüfen sowie planen. Toll dabei ist, dass ich auf das Wissen meiner Kollegen zurückgreifen kann. Wir tauschen uns über verschiedene Fragestellungen aus und ich profitiere vom Fachwissen Einzelner. Wir haben ein tolles Fort- und Weiterbildungsprogramm, in welchem zum Beispiel im Tech-Talk aus Projekten berichtet und Lösungen besprochen werden. Durch unsere Vertrauensarbeitszeit kann ich mir meine Bürozeiten eigenständig einteilen.

Was magst Du besonders an Deiner Arbeit?

Ich bearbeite immer mehrere Projekte parallel. Das können je nach Kunden und Größe des Projektes auch schon mal 5 bis 6 Projekte sein. Ich mag besonders die Vielseitigkeit und Flexibilität - sowohl arbeitstechnisch als auch zwischenmenschlich.

Wie ist das Verhältnis Baustellenbesuche, Kundenbesuche, Büroarbeit?

2/5 Kunden- und Baustellenbesuche und 3/5 Büroarbeit. Das kann aber je nach Projektfortschritt etwas abweichen.

Gibt es auch Reisetätigkeit?

Ja, das ist ja auch das Interessante. Man muss schon gerne Autofahren, da viele Baustellen etwas außerhalb liegen und nicht immer mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen sind. Wir sind deutschlandweit tätig und da kann es auch mal etwas längere Wegezeiten geben. Aber es ist auch sehr interessant, mal andere Gegenden kennenzulernen, vor Ort die Projekte zu begleiten. Und auch das persönliche Gespräch mit den Kunden ist sehr wichtig.

Was ist das Spannende an Deiner Aufgabe?

Ich darf ein Projekt von Anfang bis zum Ende begleiten. Das Bauwerk wächst. Aus einer Zeichnung wird eine fertige Planung. Ich entwickle verschiedene Lösungen. Jedes Projekt ist spannend und daher wird mir hier so schnell nicht langweilig.

 

 

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