Wasserversorgung in Norddeutschland

Als unabhängiges Ingenieurbüro mit über 40 Jahren Erfahrung in der Wasser- und Energieinfrastruktur begleiten wir Wasserwerke in Norddeutschland von der ersten Bestandsaufnahme und strategischen Einordnung bis zur genehmigungsfähigen Planung. Wir kennen die technischen Anforderungen, die Förderlandschaft und die Spielregeln kommunaler Entscheidungsprozesse.

Resiliente Wasserwerke

Wasserwerke mit Zukunft – Resilienz, Versorgungssicherheit und Investitionsklarheit aus einer Hand.

Deutschlandweit besteht ein hoher Bedarf an Grunderneuerung und Ersatzbau in der Wasserinfrastruktur. Das bedeutet aber nicht zwingend Neubau: Oft lassen sich Anlagen durch gezielte Modernisierung in ihrer Lebensdauer erheblich verlängern und gleichzeitig auf den Stand aktueller Anforderungen bringen.

Die entscheidende Frage ist: Was muss ersetzt werden, was kann ertüchtigt werden und in welcher Reihenfolge macht das wirtschaftlich Sinn?

Hinzu kommt eine neue gesetzliche Realität: Das KRITIS-Dachgesetz ist am 17. März 2026 in Kraft getreten. Betreiber von Wasserwerken müssen sich bis zum 17. Juli 2026 beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) registrieren. Danach laufen neunmonatige Fristen für Risikobewertung und Umsetzung aller Maßnahmen. Neu ist: Physische Sicherheit wird gesetzliche Pflicht, nicht nur Cyberabwehr. Bei Nichteinhaltung drohen Bußgelder in Millionenhöhe.

Förderprogramme auf Bundes- und Länderebene bieten derzeit konkrete Finanzierungsperspektiven für Resilienz- und Modernisierungsmaßnahmen. Vorausgesetzt, die Maßnahmen sind fachgerecht geplant und dokumentiert.

Was uns für Wasserwerke qualifiziert

Wasserversorgung und Energieinfrastruktur sind die Kernfelder, in denen wir seit Jahrzehnten tätig sind.

Unsere Leistungen für Wasserwerke 

Unsere Leistungen für Wasserwerke

01

Bestandsaufnahme & Schwachstellenanalyse

? Die Herausforderung

„In welchem Zustand ist unsere Technik wirklich – und wo müssen wir zuerst investieren?“

Unsere Antwort

Strukturierte Ist-Analyse der Elektro- und Energietechnik, dokumentiert und mit klaren Handlungsprioritäten – als Basis für belastbare Investitionsentscheidungen.

02

Modernisierung & Anlagenertüchtigung

? Die Herausforderung

„Müssen wir wirklich neu bauen – oder reicht eine Ertüchtigung?“

Unsere Antwort

Wir bewerten, welche Komponenten gezielt erneuert statt ersetzt werden – Schaltanlagen, Steuerung, Energieverteilung, Notstrom. Betriebsbegleitend und wirtschaftlich.

03

Resilienzplanung & KRITIS-Beratung

? Die Herausforderung

„Das KRITIS-Dachgesetz gilt – was müssen wir bis Juli 2026 konkret tun?“

Unsere Antwort

Von der Risikoanalyse über das Schutzkonzept bis zur Behördendokumentation. Wir beginnen mit Ihrem Betrieb, nicht mit einem Standardformular.

04

Notstromversorgung & Ausfallsicherheit

? Die Herausforderung

„Was passiert mit Pumpen und Leitwarte, wenn der Strom ausfällt?“

Unsere Antwort

Notstromsysteme, die zum Betrieb passen – normgerecht dimensioniert, auf Umschaltzeiten abgestimmt, auch als Nachrüstung im Bestand.

05

Energieeffizienz & Betriebskostenoptimierung

? Die Herausforderung

„Unsere Energiekosten steigen – wo lässt sich sinnvoll sparen?“

Unsere Antwort

Einsparpotenziale identifizieren, PV und Speicher planen, technisch und wirtschaftlich Sinnvolles ermitteln – im Zusammenspiel mit dem Bestand.

06

Planung & Ausschreibung nach HOAI

? Die Herausforderung

„Wir brauchen eine genehmigungssichere Planung mit belastbaren Kosten.“

Unsere Antwort

Vollständige Elektroplanung von der Mittelspannung bis zur Gebäudetechnik – HOAI-konform, genehmigungssicher, mit belastbaren Kostenschätzungen.

07

Fördermittel & Antragsbegleitung

? Die Herausforderung

„Es gibt Förderprogramme – aber welche passen, und wie kommen wir an die Mittel?“

Unsere Antwort

Wir prüfen die passende Förderkulisse auf Bundes- und Länderebene und planen Maßnahmen von Anfang an förderfähig und nachvollziehbar dokumentiert.

Ansprechperson

Martin H. MergelmeyerElektrotechnik
+49 4298 27695-316
wasserwerke@wirberaten.de

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Unser Ansatz 

Wir arbeiten unabhängig. Wir verkaufen keine Produkte und sind keinem Hersteller verpflichtet. Unsere Empfehlungen folgen allein der Frage, was technisch und wirtschaftlich die beste Lösung für Ihren Betrieb ist. 

Und wir arbeiten in der Region. Mit fünf Standorten in Deutschland kennen wir die lokalen Netzbetreiber, Genehmigungsbehörden und Förderstellen und sind nah genug, um Projekte wirklich zu begleiten, nicht nur zu planen. 

Wasserwerke in Norddeutschland
FAQ

Häufig gestellte Fragen

Was bedeutet „resilientes Wasserwerk"?

Ein resilientes Wasserwerk versorgt auch bei Störungen zuverlässig weiter, etwa bei Stromausfall, technischem Defekt, Sabotage oder Cyberangriff. Resilienz umfasst dabei sowohl die physische Sicherheit (Notstrom, Zutritts- und Perimeterschutz) als auch die Widerstandsfähigkeit der Steuerungs- und Energietechnik. Seit dem KRITIS-Dachgesetz – in Kraft seit dem 17. März 2026 – ist diese physische Resilienz für viele Betreiber gesetzlich verpflichtend.

Fällt mein Wasserwerk unter das KRITIS-Dachgesetz?

Das hängt von der Versorgungsgröße ab. Der bundesweite Schwellenwert betrifft Anlagen, deren Ausfall mindestens 500.000 Menschen treffen würde. Wichtig: Die Bundesländer können niedrigere Schwellenwerte festlegen, sodass auch regionale Wasserversorger und Stadtwerke betroffen sein können. Eine frühzeitige Einordnung lohnt sich, da an die Einstufung verbindliche Fristen geknüpft sind.

Welche Fristen gelten für Wasserwerke nach dem KRITIS-Dachgesetz?

Das KRITIS-Dachgesetz ist seit dem 17. März 2026 in Kraft. Betroffene Betreiber müssen sich ab dem 17. Juli 2026 beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) registrieren. Danach folgen gestaffelte Fristen für Risikobewertung und die Umsetzung der Schutzmaßnahmen. Bei Verstößen drohen Bußgelder von bis zu einer Million Euro.

Was ist der Unterschied zwischen NIS2 und dem KRITIS-Dachgesetz?

NIS2 (umgesetzt im NIS2UmsuCG) regelt die digitale bzw. Cybersicherheit kritischer Infrastrukturen; zuständige Behörde ist das BSI. Das KRITIS-Dachgesetz ergänzt dies um die physische Sicherheit und Resilienz – etwa Werkschutz, Notstrom und Krisenmanagement; zuständige Behörde ist das BBK. Wasserwerke müssen in der Regel beide Regelwerke parallel erfüllen.

Muss ein altes Wasserwerk neu gebaut werden?

Nicht zwangsläufig. In vielen Fällen lässt sich die Lebensdauer einer Anlage durch gezielte Modernisierung erheblich verlängern und gleichzeitig auf den aktuellen technischen und normativen Stand bringen. Entscheidend ist eine Bestandsanalyse, die klärt, was ersetzt werden muss, was ertüchtigt werden kann und in welcher Reihenfolge das wirtschaftlich sinnvoll ist – das spart gegenüber einem Neubau oft erhebliche Investitionskosten.

Welche Förderprogramme gibt es für die Modernisierung von Wasserwerken?

Auf Bundes- und Länderebene bestehen derzeit Förderprogramme für Resilienz- und Modernisierungsmaßnahmen in der Wasserinfrastruktur. Voraussetzung für eine Förderung ist in der Regel, dass die Maßnahmen fachgerecht geplant und nachvollziehbar dokumentiert sind. Wir prüfen die passende Förderkulisse und berücksichtigen die Anforderungen bereits in der Planung.

Wie wird die Notstromversorgung eines Wasserwerks ausgelegt?

Bei einem Stromausfall müssen Pumpen, Steuerungstechnik und Leitwarte weiterlaufen. Die Notstromversorgung wird daher auf den konkreten Betrieb abgestimmt – auf Automatisierungsgrad, zulässige Umschaltzeiten und die vorhandene Anlagentechnik. Wir planen sowohl die Integration in Bestandsanlagen als auch Neuauslegungen, jeweils normgerecht dimensioniert.

Wie unterscheidet sich john becker ingenieure von anderen Planungsbüros?

Wir sind auf Wasser- und Energieinfrastruktur spezialisiert und seit über 40 Jahren in diesem Feld tätig. Wir planen herstellerunabhängig und gewerkeübergreifend – von der Elektro- und Energietechnik über Notstrom bis zum Schutzkonzept aus einer Hand statt mit Schnittstellen zwischen mehreren Planern. Mit fünf Standorten in Deutschland kennen wir die regionalen Netzbetreiber, Genehmigungsbehörden und Förderstellen.

In welchen Regionen plant john becker ingenieure Wasserwerke?

Der Schwerpunkt liegt in Norddeutschland, mit dem Stammhaus in Lilienthal bei Bremen. Über insgesamt fünf Standorte in Deutschland begleiten wir Projekte und kennen die jeweiligen lokalen Netzbetreiber und Genehmigungsbehörden vor Ort.

Wir sind ständig in Bewegung. Was sich bei uns so tut, lesen Sie hier.

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